Bittere Niederlage

Bittere Niederlage

Die Trausdorfer beenden den Sensationslauf der Breitenbrunner – und wie. Gleich mit 5 Toren bekommt es die Rainprecht-Elf dick auf die Kappe.

Eigentor und rote Karte = Pech
Im ersten Durchgang gingen die Breitenbrunner mit dem Selbstvertrauen der letzten Wochen in das Spiel. Man hielt von Beginn weg voll dagegen und versteckte sich nicht. Die erste Topchance fand aber Bezer vor, der einen Freistoß neben das Tor köpft (10.). Einige Minuten später hatten die Gäste etwas Pech, als Ronald Weigl einen Reinhalter-Stangelpass der Hausherren ins eigene Tor rutscht – 1:0. Die Gäste kamen bis dahin nur über Distanzschüsse gefährlich vor das gegnerische Tor bzw. wird man am gegnerischen 16er geblockt.

Jedoch hätte Horvath den Rückstand wieder ausgleichen können, als er nach einem Corner und einem Weigl-Pass aus kurzer Distanz über das Tor schießt. Die Trausdorfer suchten dagegen immer wieder den Weg nach vorne, jedoch vergaß man dabei auch nicht auf die Defensive. Deshalb waren die Gäste oftmals abgemeldet. Mit dem Pausenpfiff kassierte Fischer Gelb-Rot, was das Breitenbrunner Leben nicht leichter machen sollte.

Trausdorf nutzt „Gunst der Stunde“
Nach dem Seitenwechsel schienen die Gäste noch in der Kabine zu sein. Nach einer weiten Flanke in den 16er köpft Ante Bezer das Leder ins Netz – 2:0. Nach Handspiel von Weigl verwertet Stefan Reinhalter zum 3:0, was quasi einer Vorentscheidung gleichte. „Die Minuten nach der Pause haben wir komplett verschlafen“, so Rainprecht. Dem war noch nicht genug, denn Marko Ilic drückt die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie, weil Keeper Bischof das Leder nach einem Kopfball nicht bändigen konnte – 4:0.

Dann waren die furiosen Trausdorfer Minuten zu Ende – es war aus Breitenbrunner Sicht nur mehr Schadensbegrenzung angesagt. Die Hausherren mussten nicht mehr „Vollgas“ gehen und spielten fortan einige Aktionen zu lässig zu Ende. Doch wer mag es der Rotpuller-Elf bei diesem komfortablen Spielstand verdenken? Christian Gras erhöhte dann noch auf 5:0, als er von den Gästen kaum Widerstand erfuhr und nach einem Pass durch die Mitte „abbrannte“ bzw. das Leder ins Netz schob.

Fazit: Es war nicht der große Auftritt des Tabellenführers, der bislang stets kontrolliert auftrat. Nach dem Eigentor, einem Ausschluss und katastrophalen 5 Minuten nach der Pause war aber nicht mehr zu  machen. (Quelle: fanreport)