Cold as Ice…

Cold as Ice…

… so kann man im Moment wohl unsere Mannschaft am besten beschreiben!
Auch wenn alle, selbst die Presse sowohl im Print- als auch im Onlinebereich, uns ständig rügt wie schlecht und unattraktiv wir Fußball spielen – achja, und wie wir einen Weg mit lauter fremden Spielern gehen können, was das kostet und wie wir uns das leisten können!?!?!? Aber unser Trainer will das ja so!!
Liebe Presse, ich spreche nun bewusst NICHT Herrn P. persönlich an, ich denke wenn du richtig recherchiert hättest, die richtigen Leute gefragt hättest, wäre deine Kolumne in unserer liebsten burgenländischen Regionalzeitung nicht SOOOO ausgefallen. Beim SC Breitenbrunn spielen seit der ersten Runde 4 waschechte Breitenbrunn, sogenannte Aborigines, von Beginn an und 2 sitzen noch auf der Bank!! Jetzt bitte würde ich gerne wissen, welche Mannschaft in der Umgebung so etwas nachweisen kann? Also bitte zuerst richtig recherchieren und nicht einfach ins Blaue schreiben.
Nun kurz zu unserer „schiachen“ Spielweise: ich habe noch keine Mannschaft bei uns in der Liga gesehen die wie Barcelona zaubert. Unser Trainer holt mit seinem Spielermaterial das Maximum heraus – und dafür GRATULIEREN wir ihm und seinen Jungs.
Eine letzte Frage habe ich dann noch zu unserer Spielweise: wenn wir so schlecht sind, warum sind wir dann auf Platz 1?

Und nun zum Matchbericht von fanreport:
Die Breitenbrunner gewinnen dank ihrer beeindruckenden Effizienz auch gegen Siegendorf. Damit thront man weiter an der Spitze der Tabelle.

Überschaubares Spiel
Der Tabellenführer aus Breitenbrunn wollte seine Serie auch gegen Siegendorf fortsetzen. Zunächst aber musste man die spielerische Stärke der Siegendorfer anerkennen und war vorwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt. Bis auf einen Kordanic-Hinterkopf-Kopfball nach einem Corner war nichts Nennenswertes dabei.

Aufseiten der Gäste sah das etwas anders – wenn auch nicht wesentlich anders – aus. Immer wieder biss man sich die Zähne an der Breitenbrunner Defensive aus. Zudem schoss Ivanovic die Kugel vom 16er neben das Tor (31.). Zwei Minuten später verfehlte Popadic per Weitschuss nur knapp das Tor (33.). „Es waren nicht viele Chancen dabei“, so Siegendorfs Sektionsleiter Mayer. Als auch Ivanschitz die Kugel aus guter Position neben das Tor schoss, ging es torlos in die Kabinen.

Breitenbrunner Effizienz sticht
In der zweiten Halbzeit sollte sich zunächst am Spielgeschehen ändern. Zwar kamen die Hausherren in Minute 50 zur ersten Topchance – Styvar köpfte nach Pötsch-Flanke das Leder aber neben das Tor. Doch ansonsten bestimmten weiterhin die Siegendorfer das Geschehen. Jedoch war das Siegendorfer Spiel auf ein Tor immer spätestens am gegnerischen 16er zu Ende. „Am 16er waren wir mit unserem Latein am Ende“, so Mayer.

Und so kam es wieder einmal so, wie es kommen musste. Die geduldig wartenden Breitenbrunner bestraften einen Ballverlust der Gäste eiskalt. Pötsch spielt die Kugel zu Peter Styvar, der sich gegen Moder durchsetzt und zum 1:0 einschießt. „Wir haben hinten dicht gemacht und wieder einmal auf unsere Chance gewartet“, erklärt Breitenbrunns Trainer Rainprecht sein Erfolgsrezept. Die Gäste versuchten es mit Schüssen von Ivanovic und Ivanschitz, doch beide verfehlten das Ziel. Auf der anderen Seite verlängerte Horvath einen Cadek-Freistoß. Die Kugel fällt Michael Pötsch vor die Füße, der zum 2:0 einschoss. „Fußball ist nicht gerecht“, so Rainprecht.