Heimniederlage

Heimniederlage

Die Breitenbrunner müssen sich nach einem tollen Frühjahr zum Heimabschluss Meister Wallern geschlagen geben. Diese Niederlage wäre aber zu vermeiden gewesen.

Breitenbrunn mit besseren Chancen
Die Breitenbrunner legten zum Heimabschluss kompakt los. Etwas ersatzgeschwächt überließ man den Wallernern das Spiel und setzte im Konter immer wieder Nadelstiche. „Wir sind eng gestanden, was das richtige Rezept war, um mögliche Schwächen zu überdecken“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht. Die Gäste ließen anfangs ihre offensive Kreativität vermissen, weshalb man sich schwer tat, den Breitenbrunner Abwehrriegel zu knacken.

Die besseren Möglichkeiten hatten dann auch die Hausherren: Huber köpfte einmal die Kugel über Keeper Schwarz hinweg – auf der Linie klärten die Wallerner aber im Verbund. Einen Horvath-Schuss konnte Keeper Schwarz ebenfalls abwehren – den Nachschuss setzte Strohmayer über das Tor. „Wallern hatte solche Chancen nicht“, so Rainprecht. Die Gäste konnten sich erst gegen Ende der ersten Halbzeit steigern und deuteten da mit Weitschüssen ihre Gefahr an. Einmal reklamierte man Elfmeter, doch die Pfeife blieb stumm. „Bei uns ist es mit Fortdauer besser geworden“, so Wallerns Obmann Michlits.

Laki entscheidet Spiel
Nach der Pause kamen die Gäste gleich engagierter aus den Kabinen. Allen voran Laki sorgte über die Seite nun für mehr Betrieb, womit die Breitenbrunner Defensive zu kämpfen hatte. Einmal verzog der Wallerner Offensivmotor aus aussichtsreicher Position. Auf der Gegenseite scheiterte Huber im 1-gegen-1 mit Keeper Schwarz.

Lange Zeit sah es nach einer typischen 0:0-Partie aus. Auch weil Keeper Bischof einen Thüringer-Weitschuss aus dem Winkel kratzte und beim Nachschuss ebenfalls sensationell reagierte. In Minute 84 aber genügte ein Wallerner Angriff über die Seite, um die Partie doch noch zu entscheiden. Strommer schlägt eine lange Flanke Richtung zweiten Pfosten, wo Balasz Laki hochstieg und die Kugel per Kopf im langen Eck versenkte – 0:1.

Fazit: Die Wallerner zeigten keine Glanzleistung – vor allem offensiv ist man mehr gewohnt. Breitenbrunn machte seine Sache trotz einiger Ausfälle gut, doch die wenigen, guten Chancen hätte man nutzen müssen. (Quelle: fanreport)