Herbstmeister

Herbstmeister

Die Breitenbrunner behielten im „Spiel der Spiele“ die Nerven und gewinnen gegen Apetlon. Damit holt man den Herbstmeistertitel und kann auf eine sensationelle Hinrunde blicken.

Topspiel zunächst ohne Tore
In den ersten Minuten der Partie tasteten sich beide Mannschaft ab, bis die Apetloner immer mehr das Kommando übernahmen. „Wir haben die Partie 90 Minuten lang dominiert und unser Spiel aufgezogen“, so Apetlons Obmann Koppi. Bis zur ersten Torchance dauerte es aber bis zur 20. Minute, als Tschida einen Schuss knapp neben das Tor setzte.

Die Hausherren kamen durch Pötsch mit einem Volleyschuss vom 16er zur ersten Torchance. Auf der anderen Seite fiel ein Badinsky-Schuss zu zentral aus und Keeper Bischof konnte abwehren. Mit kontrolliertem Risiko spielten die Apetloner jedoch recht guten Fußball – nur das Toreschießen klappte nicht nach Wunsch. Die Hausherren kamen durch Styvar zur wohl besten Chance im Spiel, als er nach Pötsch-Solo im 16er zum Abschluss kam. Keeper Slovenciak wehrte ab.

Goldtor in der Schlussminute
Nach der Pause knüpften die Apetloner an die spielerische Leistung der ersten Halbzeit an. Mikhely prüfte einmal mit einem Distanzknaller Keeper Bischof, der aber abwehren konnte. Farkas startete kurz darauf ein Solo und schoss die Kugel knapp am Tor vorbei. Der Ball war nach einer Cornerserie der Gäste immer wieder „heiß“ – Tor fiel aber keines. „Wir waren dann vornehmlich mit Defensivaufgaben beschäftigt“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht. Jeder weiß jedoch, dass den Breitenbrunnern das aber liegt.

Apetlon jedoch gab nicht auf und spielte unbeirrt weiter Richtung Breitenbrunner Tor. Icelly zog einmal ab – Keeper Bischof wehrte erneut ab. Farkas kam noch einmal zum Abschluss, doch Keeper Bischof war auf dem Posten. Beim Nachschuss war ein Breitenbrunner dazwischen. In Minute 80 bot sich Badinsky nach Farkas-Solo die nächste gute Chance. An der 16er-Linie dreht sich der Apetloner Goalgetter und schießt die Kugel hauchdünn über das Tor. „Das war unsere größte Chance“, so Koppi. In der Nachspielzeit aber schlugen die Hausherren eiskalt zu: Nach einem Abschlag flankt Styvar zur Mitte. Michael Umathum kommt dann zu einem „Verlegenheitskopfball“ am 16er-Eck und köpft die Kugel in hohem Bogen ins Netz und in die totale Breitenbrunner Glückseligkeit.

Fazit: Die Apetloner dominieren die Partie, doch gegen das Defensivkonzept der Breitenbrunner war an diesem Abend kein Kraut gewachsen. Somit sind die Breitenbrunner Herbstmeister. (Quelle: fanreport)