Herbstmeistertitel ist nah

Herbstmeistertitel ist nah

Die Breitenbrunner gewinnen erneut ohne viel Glanz. Dennoch steht man nun vor dem Herbstmeistertitel.

„Unspiel“ von beiden Seiten
In der ersten Halbzeit wurde von beiden Seiten recht wenig Begeisterungsfähiges geboten. Bei den Gästen musste man einige Ausfälle verkraften – den Hausherren behagte die Spielmacher-Rolle dagegen gar nicht. „Ich habe geahnt, dass das auf uns zukommen würde“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht.

Die Hausherren waren zwar bemüht, das Spiel zu machen. Letztlich war dies aber nur Stückwerk. Pama stand dagegen in der Defensive kompakt und ließ keine Chancen zu. In die Offensive wagte man sich aber auch nicht oft, weshalb es torlos in die Kabinen ging. Auf beiden Seiten waren Distanzversuche dabei – konkreter wurde es aber nicht.

Späte Entscheidung
In der zweiten Halbzeit bekamen die Zuseher dann endlich Chancen zu sehen. „Wir haben besser ins Spiel gefunden – vielleicht auch deshalb, weil Pama müder wurde“, so Rainprecht. Nach Pötsch-Flanke setzte Kordanic die Kugel per Kopf an die Stange und war der Führung sehr nahe. Auch Styvar schoss die Kugel nur hachdünn am Kasten vorbei. Als auch Horvath im 16er die Kugel Keeper Pentek in die Hände schoss, stellte man sich schon früh auf eine Nullnummer ein.

Wenig später hätte Fischer einen Elfer schinden können. Er rannte aber weiter und scheiterte an Keeper Pentek. Auf der Gegenseite hätte Adamek den Spielstand dann auf den Kopf stellen können. Er scheiterte aber nach Tröstls halbherzigem Attackieren an sich selbst. Vor Keeper Bischof spielten ihm die Nerven einen Streich und er setzte die Kugel neben das Tor. In Minute 83 tankte sich dann Pötsch in den 16er hinein. Dort wurde er gelegt und es Elfmeter. „Eine klare Sache“, meinte Rainprecht. Lubomir Kordanic trat an und traf zum 1:0. Pama versuchte es dann noch mit einer zaghaften Schlussoffensive. Den Schlusspunkt setzten aber die Hausherren. Der eingewechselte Tomis schießt einen Freistoß an die erste Stange, wo Peter Styvar die Kugel per Kopf ins Netz befördert – 2:0.

Fazit: Der Breitenbrunner Traum geht weiter. Auch die „Pflichtaufgabe“ Pama meisterte man geduldig und mit Bravour. Bei den Gästen merkte man das Fehlen einiger Stützen, wenngleich die Defensivtaktik beinahe belohnt worden wäre. (Quelle: fanreport)