Platz an der Sonne

Platz an der Sonne

Die Breitenbrunner sind bislang die Sensation der Liga. Mit dem nächsten Sieg schießt man sich zwischenzeitlich an die Tabellenspitze.

Breitenbrunn mit Windunterstützung
Die Breitenbrunner übten von Beginn weg richtig Druck aus – mit Windunterstützung war dies auch fast ein Muss. Nach einer Fischer-Flanke und einem Cadek-Kopfball zieht Tomis per Drehschuss ab. Die Kugel klatscht an die Stange (5.). „Wir haben gleich von Beginn weg Druck erzeugt“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht. Die Gäste kamen dagegen zunächst kaum über die Mittellinie.

Die Hausherren versuchten es dann mit der üblichen Waffe – den Standards. Der Wind war dabei aber auch ein Spielverderber, da die Bälle nicht wie gewünscht ankamen. „Bei den Standards hat es uns leider ein paar Mal den Ball verblasen“, haderte Rainprecht. Jedoch hätte Kordanic per Kopf zur Führung treffen müssen – freistehend vergab er aber. Auf der Gegenseite war Sojka der Führung sehr nahe. Sein Freistoß landete aber an der Lattenoberkante.

Umathum –  der Knipser
Die zweite Halbzeit begann eigentlich gleich mit der Führung für die Hausherren. Pötsch geht zur Grundlinie runter. Seinen Stangelpass verfehlen zwei Breitenbrunner knapp. Eine Flanke wird von Tomis auch noch verfehlt. Die dritte Hereingabe drückt Michael Umathum zum 1:0 über die Linie. „Er ist zwar nur Verteidiger, aber scheinbar ein gefährlicher“, so Rainprecht über seinen neuen Knipser.

Mit der Führung im Rücken hatten die Hausherren ihr Ziel vorerst erreicht. Folglich zog man sich etwas zurück und vertraute auf seine Defensivstärke. Die Gäste taten sich dagegen weiter schwer, zu echten Topchancen zu kommen. Das Bemühen kann man der Schwartz-Elf nicht absprechen, doch es fehlte an der nötigen Durchschlagskraft. Nach einer Fischer-Flanke waren es sogar die Hausherren, die per Tomis-Kopfball die gefährlichste Aktion zeigten. Keeper Perepatics konnte aber sehenswert parieren. Die Hausherren brachten den knappen Vorsprung dennoch über die Ziellinie und lachen zwischenzeitlich vom Platz an der Sonne.

Fazit: Das Breitenbrunner Märchen geht weiter. Auch gegen Nachzügler Mönchhof reichen eine gesunde Defensivleistung und ein Tor mehr als der Gegner. Mönchhof war an diesem Abend in der Offensive großteils abgemeldet und sorgte so nur zu selten für Gefahr. (Quelle: fanreport)