Remis im Derby

Remis im Derby

In Breitenbrunn jubeln die Hausherren spät aber doch über einen Punkt. Winden hadert mit dem Last-Minute-Ausgleich dagegen mehr.

Winden steigert sich
Im Abendspiel empfingen die Breitenbrunner den Nachbarn aus Winden. Die Gäste wollten Punkte mitnehmen, zumal sich der Abstiegskampf zuspitzt. Begonnen haben aber die Hausherren besser. „Wir kontrollierten das Spiel gut 20 Minuten. Dann war aber Schluss“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht. Zwingende Torchance konnten sich die Hausherren jedenfalls nicht herausspielen.

Die Gäste kamen dagegen etwas später auf Touren – dann aber richtig. Einmal versuchte sich Krcho. Dann schießt Denk die Kugel aus bester Entfernung hauchdünn neben das Tor. „Wir waren dann lange Zeit sicher die bessere Mannschaft“,  so Windens Trainer Riedmayer. Vor allem in der Defensive ließen die Windener kaum etwas zu, weshalb sich die Breitenbrunner auch sichtlich schwer taten.

Last-Minute-Ausgleich
In der zweiten Halbzeit waren zunächst weiterhin die Windener am Drücker. Immer wieder rissen Kysela und Krcho Löcher in die Breitenbrunner Defensive und sorgten so immer wieder für gefährliche Momente. Einzig Torchancen am Fließband fehlten bei den Gästen. Nach 70 Minuten aber machte sich das Bemühen bezahlt, als man abermals auf der Seite durchbrach. Kysela schlägt eine Flanke auf den zweiten Pfosten, wo Dusan Krcho heranrauscht und tieffliegend zum 0:1 einköpft. „Da sind wiederholt einige Fehler in der Defensive passiert. Dass müssen wir ansprechen“, war Rainprecht nicht mit dem Abwehrverhalten seiner Mannschaft zufrieden.

Die Windener vergaben durch Krcho dann die Chance auf die Vorentscheidung, doch wegen einer Abseitsstellung zählte der Treffer nicht. So aber kamen die Hausherren noch einmal ins Spiel, die zuerst durch Styvar zwei Ausgleichschancen liegen ließen. In der Schlussminute aber war es dann doch so weit, als Neher einen Freistoß von der Strafraumgrenze Peter Styvar „auf den Kopf schoss“ – 1:1.

Fazit: Im Derby sahen die Windener lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Am Ende holen die Breitenbrunner noch einen Punkt, weil man an sich glaubte und einmal mehr seine Stärke bei Standards zeigte. (Quelle: fanreport)