SCB ist ligatauglich

SCB ist ligatauglich

Die Breitenbrunner gewinnen auch auswärts in Apetlon. Bei den Hausherren war dagegen die schlechteste Saisonleistung viel zu wenig.

Sichere Pausenführung
Die Breitenbrunner reisten nach Apetlon, um das Abstiegsgespenst wohl endgültig zu vertreiben. Nach ein paar Minuten des Abtastens legten die Gäste dann auch wieder ideal los: Matej Kovacs erhält von der Seite die Kugel und knallt die Kugel per Drehschuss ins Netz – 0:1. Die Führung spielte den Breitenbrunnern logischerweise in die Karten – Apetlon war nun gefordert.

Doch von den Hausherren kam vor der Pause nur ganz wenig. Einmal segelte man an einer brauchbaren Flanke vorbei. Ansonsten aber diktierten die Gäste das Geschehen. Vrana ließ 20 Meter vor dem Tor zwei Gegenspieler aussteigen und setzte die Kugel ans Lattenkreuz. Was den Breitenbrunnern hier noch verwehrt geblieben ist, trat in Minute 40 ein. Fischer spielte Lubos Chmelik ideal frei und dieser verwertete eiskalt zum 0:2. „Mit dem 0:2 haben wir uns dann doch leichter getan“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht.

Kurze Apetloner Steigerung
Nach der eigentlichen legten die Breitenbrunner eine verlängerte Pause ein. Apetlon nahm ein paar Umstellungen vor und kam wesentlich engagierter aus den Kabinen. Der Anschlusstreffer war nun nur eine Frage der Zeit – und die kam in Minute 53. Der bis dahin farblose David Badinsky zieht von der Seite Richtung Mitte und haut die Kugel mit einem Prachtschuss in die Maschen – 1:2. Was war das für ein Breitenbrunner Abwehrverhalten? Begleitschutz würden die Experten dazu sagen. „In dieser Phase hatten wir das Heft in der Hand. Dennoch war es keine Topleistung von uns“, haderte Apetlons Obmann Koppi.

Der Treffer der Apetloner war dann aber eher ein Weckruf für die Breitenbrunner als für die Apetloner. Die Gäste konzentrierten sich danach wieder mehr und fanden wieder ins Spiel. Medgyesi vergab zwar noch eine aussichtsreiche Möglichkeit, doch die Gäste übernahmen danach wieder das Kommando. Zuerst reklamierte man Elfer, als Huber im 16er „umgetaucht“ wurde. Dann schloss Kovacs zu überhastet ab, anstatt die Kugel zu verarbeiten und ins Eck zu schieben. Nach 70 Minuten fiel dann aber die Vorentscheidung: Huber tankt sich durch und stangelt zur Mitte. Pavel Vrana steht richtig und drückt die Kugel über die Linie – 1:3.

Fazit: Die Breitenbrunner sind einfach gut drauf. Auch gegen Apetlon gewinnt man aufgrund einer konzentrierten Spielweise und entledigt sich wohl aller Abstiegssorgen. Bei den Hausherren lief dagegen nicht viel zusammen. (Quelle: fanreport)