Siegesserie gerissen

Siegesserie gerissen

Die Breitenbrunner verlieren einmal wieder ein Spiel – das erste unter Trainer Rainprecht. Aus Siegendorfer Sicht war dieser Sieg doch schmeichelhaft.

Goldtor für Siegendorf
Anfangs hätten die Hausherren die Möglichkeiten gehabt, um das Spiel frühzeitig in die „richtige“ Richtung zu lenken. Vrana köpfte eine Umathum-Flanke am kurzen Pfosten vorbei (5.). „Solche Chancen verwertet er normalerweise“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht. Wenig später gingen die Siegendorfer dann mit ihrer ersten Aktion in Führung: Nach einem Doppelpass zwischen Tschank und Ivanschitz kam die Kugel zu Tomislav Ivanovic, der den zu spät herauslaufenden Keeper Bischof zum 0:1 überhob.

Kurz darauf kam Horvath im 16er zum Abschluss – die Kugel wird abgefälscht und geht neben das Tor. Danach war die „Offensivluft“ draußen – auf beiden Seiten. Ivanovic ließ zwar einmal noch einen Schuss ab, den Keeper Bischof abwehren konnte. Den Nachschuss klärten die Breitenbrunner auf der Linie (27.). Auch einen Ivanschitz-Schuss wehrte Keeper Bischof noch ab (38.). Die Hausherren waren dagegen bemüht und zeigten sich auch spielerisch verbessert, doch im letzten Moment entschied man sich meist falsch.

Überschaubares Spiel
Nach der Pause war dann auf beiden Seiten noch weniger los als noch vor der Pause. Dunaveczki vergab einmal per Kopf, als Ivanovic die Kugel vom Corner aus zur Mitte brachte (57.). „Danach haben wir nur mehr das Ergebnis verwaltet“, so Siegendorfs Sektionsleiter Mayer. Die Breitenbrunner sorgten dagegen für mehr Betrieb in der gegnerischen Hälfte – das gegnerische Tor schien aber wie zugenagelt.

Chemlik hätte einmal im 16er volley abziehen sollen, anstatt die Kugel abzulegen. Kovacs kam im Rückraum auch einmal zum Schuss, doch Keeper Kruiss wehrte ab. Außerdem reklamierten die Hausherren noch Elfmeter, als sich Umathum bei einem Kopfball zurückgezogen fühlte. „Das Toreschießen hat heute einfach nicht geklappt“, so Rainprecht.

Fazit: Die Serie der Breitenbrunner ging am Feiertag zu Ende. Dies hätte nicht sein müssen, denn Siegendorf war an diesem Tag sicherlich kein übermächtiger Gegner. Im Fußball genügt oft aber auch nur ein Treffer, um ein Spiel zu gewinnen. (Quelle: fanreport)