taktische Meisterleistung

taktische Meisterleistung

Die Breitenbrunner gewinnen wieder einmal dank einer disziplinierten und taktischen Leistung. St. Georgen spielte munter drauf los – Tore muss man aber auch schießen.

Kordanic-Doppelpack als Basis
Die Breitenbrunner gingen wieder einmal mit einer klaren Taktik in ein Spiel. Dieses Mal sollte es wieder die Mauertaktik richten. Die Gäste übernahmen dagegen relativ bald die Kontrolle und lagen in der Ballbesitzstatistik voran. Die Führung aber gelang den Hausherren: Tomis schießt einen Corner an die erste Stange, wo Lubomir Kordanic heranrauschte und zum 1:0 einköpfte. Mittlerweile sollte das bekannt sein – es ging aber erneut auf. „Wir haben gemauert und auf unsere Stärke bei Standards gesetzt“, teilte Breitenbrunns Trainer Rainprecht seinen Matchplan mit.

Die Führung spielte den Breitenbrunnern natürlich in die Karten. St. Georgen führte dennoch weiterhin die feinere Klinge – es fehlte nur an Durchschlagskraft. Nachdem Mozelt etwas ungestüm im eigenen 16er zu Werke ging und Kladivko von den Beinen holte, klingelte es zum zweiten Mal. Kordanic verwandelte den „harten Elfmeter“ zum 2:0. „Das war eine harte Entscheidung“, so St. Georgens Sportlicher Leiter Breyer. Kurz darauf hatte Wartha die Chance auf den Anschlusstreffer, doch er vergab. Auf der anderen Seite fiel ein Tomis-Schuss vom 16er zu zentral aus.

St. Georgen spielt, trifft aber nicht
Nach der Pause kam mit der Hereinnahme von Banjac etwas frischer Wind ins Spiel. Dennoch sprang nicht mehr dabei heraus als das Verteidigen der Ballbesitzstatistik. „St. Georgen war spielerisch besser. Bei uns herrschte aber moldawische Verhältnisse“, machte Rainprecht keinen Hehl aus seiner Defensivtaktik. Javorski vergab aufseiten der Gäste die zunächst beste Chance – Keeper Kroboth hielt aber.

Auch bei einem schnell abgespielten Freistoß der St. Georgner verhinderte Keeper Kroboth den Anschlusstreffer. Zudem hielt er einen Banjac-Schuss sicher. Die Hausherren ließen sich dagegen kaum mehr aus der eigenen Hälfte locken. Nur in der Schlussphase hätte Huber aus einer Konterattacke mehr machen müssen – seine Hereingabe fand aber keinen Abnehmer.

Fazit: Die Breitenbrunner waren wieder einmal diszipliniert und blieben ihrer Taktik treu. St. Georgen spielte gefällig, doch mit der Chancenauswertung klappt es nicht so richtig. (Quelle: fanreport)