„Umathum-Festspiele“

„Umathum-Festspiele“

Im Sonntagsspiel der Runde mussten die ersatzgeschwächten Frauenkirchner nach Breitenbrunn. Am Ende war es ein unbezahlter Muttertagsausflug.

Hausherren drehen Partie
In Breitenbrunn mussten die Gäste ohne einige Stammkräfte antreten. Dennoch sorgte man für die erste Gefahr, als Durmaz gefoult wird. Martin Bruck nagelt den Freistoß zum 0:1 ins Tor. „Es war keine optimale Leistung von uns“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht. Seine Meinung änderte der Coach auch nicht, obwohl die Hausherren nach dem Rückstand etwas besser ins Spiel fanden. Durmaz klärt einen Corner auf der Linie. Ein Styvar-Kopfball geht über das Tor.

Der Ausgleich sollte dann auch noch fallen, der aus Sicht der Gäste etwas umstritten war. Philipp Neher schießt einen Freistoß an die Lattenunterkante und von dort springt der Ball vor, hinter oder auf die Linie. Der Treffer zum 1:1 zählte jedenfalls und die Hausherren waren wieder im Spiel. Die Wende gelingt den Hausherren nach einem Weigl-Pass und einem Styvar-Vorstoß, der das Leder dann im letzten Moment zur Mitte bringt. Dort kommt Michael Umathum daher und schiebt zum 2:1 ein. „Bis zur Pause passiert nicht mehr viel. Es war mehr ein Geplänkel“, so Frauenkirchens Pressesprecher Zwinger.

Umathum ist gut drauf
Nach dem Seitenwechsel wäre Roiss beinahe der Ausgleich gelungen, doch die Kugel flitzte nach Bruck-Pass über das Tor. Die Hoffnung auf den Ausgleich machte aber Umathum rasch zunichte, weil er einen geschossenen Pass von Styvar mitnahm. Er umkurvte Keeper Köllö und schob per Ferserl zum 3:1 ein. „Im Strafraum war Umathum heute mörderisch“, so Rainprecht.

Nach einem Doppelpass mit Styvar versenkte Umathum die Kugel staubtrocken zum 4:1. Damit war die Partie längst entschieden. Nach Kirchner-Pass kam Umathum erneut aus vollem lauf angerannt und versenkte das Leder zum 5:1. In der Schlussphase wird dann Pinetz im 16er noch gestört. Den Elfer verwandelt Wolfgang Roiss und betriebt nur mehr Ergebniskosmetik – 5:2.

Fazit: In einer auf bescheidenem Niveau geführten Partie hatten die Hausherren das bessere Ende für sich. Man war jedenfalls im 16er erfolgreicher als der Gegner, der in den Sog des Abstiegskampfes gezogen wird. (Quelle: fanreport)