We are back!!

We are back!!

Der SCB meldet sich zurück zum Kampf um den rettenden 12. Tabellenplatz!! Mit einer souveränen Vorstellung gegen den Tabellenführer konnte man die rote Laterne an den nächsten Gegner Andau abgeben! Wehrmutstropfen bleiben die beiden roten Karten und damit verbundenen Sperren von Chmelik und Vrana – Ausbeute des schachen Schiedsrichters der das Spiel nie im Griff hatte!

Der Rainprecht-Express rollt weiter. Auch am Freitagabend bleiben die Breitenbrunner ungeschlagen – man schlägt sogar verdientermaßen den Tabellenführer.

Breitenbrunn zieht davon
Die erste Chance in diesem Spiel fanden die Gäste aus Illmitz vor. Es war gleich eine sehr gute, denn Haider setzte einen Schuss nur an die Stange. „Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wir in Führung gegangen wären“, meinte Illmitz‘ Trainer Ziniel. Für die Hausherren war diese Topchance so etwas wie ein Weckruf, denn kurz darauf machte es die Rainprecht-Elf besser: Kovacs zirkelt einen Freistoß Richtung erste Stange und Pavel Vrana köpft zum 1:0 ein. Mit diesem Treffer hatten die Breitenbrunner eine „breite Brust“ und ließen die Gäste schier verzweifeln. Während man defensiv kompakt stand, setzte mit den schnellen Gegenstößen immer wieder Nadelstiche.

So auch nach einer Viertelstunde, als Kirchner über die Seite abging. Den Pass in den Rückraum brachten die Illmitzer nicht weg. Mario Huber war zur Stelle und sagte „Danke“ – 2:0. Die Gäste waren weiterhin die ballbesitzbestimmende Mannschaft, doch die Chancen kreierten die Hausherren. Bereits nach einer halben Stunde gingen die Breitenbrunner mit 3:0 in Front, als Huber über halblinks nach einem Konter abzog und erfolgreich war. „Danach gab es noch gute Chancen im 5-Minutentakt. Wir hätten durchaus noch höher führen können“, konnte Breitenbrunns Trainer Rainprecht zufrieden sein. Huber bedient Kovacs, der aus 8 Metern über das Tor schoss. Kirchner scheiterte alleine vor Keeper Bader. Chmelik knallte das Leder an der zweiten Stange aus 3 Metern Entfernung in die Wolken.

Ausschluss sorgt für Unmut
Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren zunächst weiterhin alles im Griff. Die Gäste versuchten dagegen vehement, ins Spiel zurück zu finden. Nach 55 Minuten sah der Unparteiische dann eine Tätlichkeit von Vrana und stellte diesen vom Platz. „Mit solchen Entscheidungen steuert man den Abstiegskampf. Da muss man denken, dass das gesteuert ist“, war Rainprecht fuchsteufelswild. Mit einem Mann weniger konzentrierten sich die Heimischen dann ausschließlich auf die Defensive – der Illmitzer Druck nahm dagegen von Minute zu Minute zu.

Die Gäste aus dem Seewinkel agierten nun dominant, doch nur zu selten drang man entscheidend in den Gefahrenbereich ein. In Minute 67 bekamen die Illmitzer dann eine Elfer zugesprochen, den Martin Kroiss zum 3:1 verwandelte. Geht hier noch was? Illmitz ließ zwar nichts unversucht, doch wie schon zuvor produzierte man zu wenige Topchancen. Schopf und Gmoser kamen zu zwei nennenswerten Halbchancen, doch der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen. „Trotz Feldüberlegenheit ist es uns nicht gelungen, weitere Tore zu erzielen“, so Ziniel. Den Illmitzern ist die Zeit davon gelaufen und mit Chmelik und Gmoser kassierten noch zwei Spieler den gelb-roten Karton.

Fazit: Die Illmitzer verloren die Partie im ersten Durchgang, als die Breitenbrunner mit ihrer Taktik alles richtig machten. Nach der Pause fühlten sich die Breitenbrunner betrogen und überließen den Illmitzern das Feld. Fehler leistete man sich dennoch wenige und fuhr einen nicht unverdienten Sieg ein. (Quelle: fanreport)