Wenn’s laaft, daun laaft’s..

Wenn’s laaft, daun laaft’s..

Die Breitenbrunner gehen auch in Frauenkirchen als Sieger vom Platz. Damit festigt man die Tabellenführung.

Tore sind Mangelware
Nach dem Frauenkirchner Glanz-Auftritt in Tadten gab es keinen Grund Änderungen im Team vorzunehmen. Mit dem SC Breitenbrunn kommt aber das Team der Stunde angereist. Das Match beginnt mit hohem Tempo und die Kugel rollt auch ansehnlich. Nur der letzte entscheidende Pass will bei keinem Team ankommen. Cirak verzieht erstmals leicht (20.). Dann setzt Styvar einen Freistoß vom 16er-Eck über das Gehäuse (25.).

Der Angreifer setzt sich in Minute 29 auch zentral durch und feuert aus 20 Metern aber doch klar neben das Tor. Aber das waren alles nur Halbchancen. Die beste Aktion der ersten Halbzeit lieferte die Heimelf ab. Vayer bedient an der Eckfahne Cirak, dieser bringt die Kugel an den 5-Meterraum. Mate schließt per Kopf ab, doch der Ball landet an der Latte. Im „Nachköpfler“ scheitert er aber an einem Abwehrspieler (31.). Bis zum Pausenpfiff stehen beide Abwehrreihen sicher. Die Gäste haben zwar etliche Standardsituationen, doch die sorgten noch nicht für die gewohnte Gefahr. „Die Standards wurden vom Gegner gut verteidigt“, so Breitenbrunns Trainer Rainprecht.

Entscheidung durch Tomis
Die Seiten sind gewechselt und an der Spielcharakteristik ändert sich nicht wirklich etwas. Die Gäste sind defensiv weiter gut aufgestellt und lassen fast kein Durchkommen zu. Und vorne zeigte man dann aber nach knapp einer Stunde seine Effizienz: Marek Tomis nimmt das Leder nach einem Kordanic-Freistoß und einer Styvar-Verlängerung auf und gewinnt das Duell gegen Szabadfi. Er versucht es mit einem Drehschuss auf das kurze Eck – Keeper Köllö kommt nicht hin und der Ball ist versenkt – 0:1 (54.).

Die Hausherren waren nun gefordert: Vayer legt hinüber zum mitlaufenden MATE. Dieser bekommt die Spitze des Fußes hin, aber kann nicht kontrolliert abschließen – auch weil ihn ein Verteidiger stört (57.). „Wir bissen uns oftmals an der soliden Defensive die Zähne aus“, so Frauenkirchens Trianer Schiegl. Fischer bringt dann bei den wenigen Vorstößen der Gäste über rechts eine gut Flanke zur Mitte – Styvar befördert per Kopf das Leder über den Querbalken (68.). Weil die Hausherren nicht wirklich in den Strafraum kommen, versucht es Vayer aus der Distanz – aus 30 Metern fehlt nicht viel (69.). Vayer probiert es wieder aus der Distanz – Keeper Bischof wehrt ab, da steht aber kein Frauenkirchner, der den Abpraller verwerten kann. In den letzten Minuten hat Breitenbrunn die Möglichkeit für die endgültige Entscheidung durch Kladivko – Keeper Köllö pariert und Korcz bereinigt (80.).

Fazit: Wenn die Null steht, dann gewinnen die Breitenbrunner ihre Spiele. Auch gegen Frauenkirchen war eine solide Defensivleistung der Baustein zum nächsten Erfolg.